Zwei Wege

»Im Wald zwei Wege boten sich mir dar – und ich nahm den, der weniger betreten war. Das änderte mein Leben.« ~ Henry David Thoreau ~

Neben den “zwei Wegen” aus der Bergpredigt, gehört das von Thoreau’s “Walden” zu der prägendsten Zitaten in meinem Leben. Es weckte die Neugier in mir, auf das Unbekannte, das Verborgene, das Unscheinbare. Auch heute noch, entscheide ich mich immer wieder für den “weniger betretenen” Weg im Walde.

Gescheitert an der Bergpredigt

Leo TolstoiBeim lesen von Phillip Yancey’s Der unbekannte Jesus bin ich auf die alten Bekanten gestoßen: Leo Tolstoi und Fedor Dostojewski. Dieses Mal nicht in der Rolle der brillanten Schriftsteller (in der Schule waren beide Pflicht), sondern als Menschen die versuchten Jesus zu begreifen. Diese Suche findet man auch in ihren Werken, wie: „Schuld und Sühne“, „Die Brüder Karamasoff“ (Dostojewski) oder „Die Auferstehung“ (Tolstoi).

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Weitere C.S. Lewis verfilmung

Nach «Narnia» soll jetzt auch der C.S. Lewis-Klassiker «Dienstanweisung für einen Unterteufel» verfilmt werden. Die Geschichte ist einer Korrespondenz zwischen einem Dämon und seinem Vorgesetzten. Der junge Teufel hat die Aufgabe, seinen “Patienten” in jeder Hinsicht zu verderben: Geistig, seelisch, moralisch. Hin und wieder erzielt der Unterteufel durchaus gewisse Erfolge. Doch am Ende hat sich der Held für das Richtige entschieden. Der Unterteufel hat in ganzer Linie versagt. Der Held kommt in den Himmel. Das Gute hat gesiegt. Auf unterhaltsame Art werden quasi “ganz nebenbei” die wichtigsten dämonischen Strategien erläutert, durch die die Menschen zu Höllenanwärtern gemacht werden sollen. Das Buch ist witzig, ironisch, geistreich. Und ohne den “moralischen Zeigefinger” zu erheben, gelingt des C. S. Lewis, zu zeigen, wie wichtig unsere täglichen Entscheidungen sind und welche Folgen sie haben können und was vielleicht dahintersteckt …